ein Hallo an alle Nutzer und Leser,
habt ihr es schon mitbekommen? Was soll das werden? StudiVZ und Holtzbrinck bringen eine weitere Plattform an den Start. Das “meinVZ”. User, die nicht Studenten sind, sollen diese Plattform nutzen, dabei scheint klar, dass man damit nur noch einen weiteren Werbemarkt aufmachen möchte, sicher auch verbunden mit der Hoffnung, man müsste das eigentliche StudiVZ nicht kostenpflichtig machen. Fakt ist - der Großteil der zuletzt angemeldeten User waren keine Studenten und Fakt ist auch, diese sind mit personalisierter Werbung einverstanden. Soll das aber der Weisheit letzter Schuss gewesen sein? Einfach eine und dann noch eine so genannte “Social Community” auf den Markt drücken, nur weil man es kann? Sicher 100.000 User werden sich in kürzester Zeit zusammenfinden und ja, vermutlich wird es Gewinne abwerfen, da man alte Werkzeuge einfach nur recyclet. Bringt uns allen das den erhofften Usability-Segen? Skepsis ist hier angebracht… wie so oft in diesen Tagen.
Wird es nicht Zeit aus dem Schlagwort Web 2.0 mehr als nur einen Tagwolken-Platzhalter zu machen und welche Alternativen sind sinnvoll? Web 2.0 - so extrem sich dieser Begriff mittlerweile auch verschlissen hat, ursprünglich steckte in diesem Neologismus der Gedanke an ein Internet, dass zu seinen Wurzeln zurückfindet - Wurzeln die heute als Schaafheerde oder kritische Massen in den Zahlenspielen geldversessener Onlinemacher versickern. Die Wurzeln, das sind wir . Der alltägliche Nutzer eines Onlineangebotes, einer Plattform oder eines Netzwerkes. Einige von uns finden schon sehr lange ” It’s too late to apologize” und suchen nach einem eigenen, neuen Weg.
Natürlich, ständige Auseinandersetzungen mit dem Thema und auch Vorhaltungen von Dritten zum Thema Gemeinnützigkeit Ja oder Nein - ist gewinnwirtschaftlich generell das Böse - darüber wird hier viel gestritten. Aber wenn wir wirklich etwas ändern wollen, dann sollten wir das System mit seinen eigenen Waffen schlagen!
Darum bieten wir Euch hier und auf www.dshini.net eine Alternative. Weg vom Community - Einheitsbrei. Wir versuchen das System ständig zu hinterfragen und planen die oben genannten Wurzeln ständig mit ein. Wozu noch eine Plattform, auf der du dich ausschließlich um Freunde und Kontakte knüpfen kümmern solltest. Können wir das besser? Nein das können wir nicht. StudiVZ ist in solchen Punkten enorm effizient. Warum sollten wir noch mehr Bilderalben oder Videolinks anbieten, wie bringt uns das voran? Querdenken ist jetzt angesagt. Wir stehen vor der Situation, dass Werbung eine Stigmatisierung erfährt, die keinem mehr gut tut. Dabei brauchen wir Sie einerseits, damit es auch morgen etwas zu Essen auf dem Tisch gibt UND weil wir Werbung für uns Nutzer instrumentalisieren können. Bevor man es übertreibt oder lediglich Spendenkonten damit pflegt, sollten diejenigen profitieren können, die all das Interesse und all den Hype rund um Netzwerke erst ermöglichten - das sind wir User! Unser Angebot lautet: je mehr wir werden und je interessanter für die Werbeindustrie, desto mehr können wir an Euch zurückgeben. Engagement muss sich lohnen und so könnt ihr einstellen, welche Wünsche Euch tatsächlich umtreibt - Dshini versucht das so gut es geht zu fördern. Profit ist die Belohnung für jeden Einzelnen von Euch… helft weiterhin so fleißig mit, denn es wird Zeit für ein Umdenken, Zeit für mehr als bloßes Wunsch-Denken, es ist Zeit für den Wechsel !
Euer Dshini Team

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